Richard Burton und Clint Eastwood in:
Agenten sterben einsam
GB 1968, Lauflänge: 149 min
OT: Where Eagles Dare
Agenten sterben einsam - einer der All-Time-Favourites! Dieser Streifen ist einfach genial und in seinem Genre kaum noch zu toppen. Richard Burton, Clint Eastwood und Mary Ure in einem Kriegsthriller vom Feinsten!
Plot: Nazi-Deutschland 1944. In einer britischen Militäraktion soll der wichtige US-General George Carnaby aus der Gefangenschaft im Schloss Adler, das über einem Alpenfelsen thront, befreit werden. Ein siebenköpfiger Einsatztrupp um Anführer Major Smith (Richard Burton) und dem US-Lieutenant Schaffer (Clint Eastwood) soll diese «Mission Impossible» bewerkstelligen. Die Vorgesetzten Colonel Turner (Patrick Wymark) und Admiral Rolland (Michael Hordern) warten in der Einsatzzentrale und werden über Funk auf dem Laufenden gehalten. Mit Fallschirmen springen Major Smith und seine Mannschaft über einer verschneiten Hochalmlandschaft ab. Das Absprunggebiet liegt weit genug entfernt von Schloss Adler, um unentdeckt von den Deutschen zu bleiben. Noch bevor der Einsatztrupp ins Tal absteigen kann, um sich unter das deutsche Militär zu mischen, gibt es den ersten Toten zu beklagen: Major Smith findet nach der Fallschirmlandung den Funker mit gebrochenem Genick vor. Da waren es nur noch sechs...
Das ist der Beginn einer atemberaubenden Mission. Die Story von «Where Eagles Dare», so der Originaltitel, ist zwar letztlich unglaubwürdig - dafür trotz der 149 Minuten Lauflänge kurzweilig und spannend. Der Weg ins Schloss (nur über eine Seilbahn zu erreichen) ist lang und nervenaufreibend. Auf dem Schloss findet das Verwirrspiel darum, auf welcher Seite die verschiedenen Charaktere überhaupt stehen, seinen Höhepunkt. Die Flucht schließlich rundet das Spektakel durch raffinierte bis rabiate Action ab: Explosionen, Schusswechsel, Kampfszenen - alles dabei!
Der Film ist stellenweise - vor allem in Person des Lieutenants Schaffer - recht kaltblütig, allerdings ohne Splatter-Effekte. Er hat auch seine ruhigen Momente, in denen vor allem ein Augemerk auf die akribische Planung der Mission gerichtet wird. Die weiblichen Parts sind bei Agenten sterben einsam nicht nur schmückendes Beiwerk, sondern übernehmen dabei wichtige Funktionen. Es überzeugen vor allem der perfekt aufgebaute Spannungsbogen und - wie könnte es anders sein - der unnachahmliche Clint Eastwood.
| Darsteller | als |
| Richard Burton | Major John Smith |
| Clint Eastwood | Lieutenant Morris Schaffer |
| Mary Ure | Mary Ellison |
| Patrick Wymark | Colonel Wyatt Turner |
| Michael Hordern | Admiral Rolland |
| Donald Houston | James Christiansen |
| Peter Barkworth | Edward Berkeley |
| William Squire | Philip Thomas |
| Robert Beatty | General George Carnaby |
| Anton Diffring | SS-Standartenführer Kramer |
| Ferdy Mayne | Reichsmarschall Rosemeyer |
| Derren Nesbitt | Major von Hapen |
| Ingrid Pitt | Heidi |
| etc. | |
| Musik Ron Goodwin | |
| Drehbuch Alistair MacLean | |
| Regie Brian G. Hutton | |
Bewertung
Die volle Punktzahl für ein großartiges Werk. «Agenten sterben einsam»: das ist die Perle unter den Kriegs-/Agentenfilmem - mit Action, Spannung, außergewöhnlich gut!
Mehr Infos zum Film
- www.whereeaglesdare.com (Fanseite zum Film Offizielle Homepage)
- FILMSTARTS.de (Filmkritik)
- moviemaster.de (Filmkritik)
- IMDb (Namen und Daten zum Film, inkl. Kritiken)
- Wikipedia-Eintrag (über diesen Film)

