Robert Duvall, Elijah Wood und Morgan Freeman in:
Deep Impact
USA 1998, Lauflänge: 120 min
OT: Deep Impact
Der Film Deep Impact kam gemeinsam mit einer ganzen Flut an Katastrophen-Filmen in die Kinos. Das Thema hier: ein Komet nähert sich der Erde - und das Ende naht...
Plot: Der jundendliche Hobbyastronom Leo Beiderman (Elijah Wood) entdeckt rein zufällig einen Kometen, der die Erde wohl vernichten wird. Davon informiert, hält die US-Regierung dies geheim, um in aller Ruhe Gegenmaßnahmen einzuleiten und gleichzeitig eine Panik zu vermeiden. Durch einen Zufall geraten die geheimen Erkenntnisse über den Kometen an eine Journalistin (Téa Leoni) und damit irgendwann auch an die Öffentlichkeit. Der US-Präsident (Morgan Freeman) holt einen alten Astronauten (Robert Duvall) für ein letztes verzweifeltes Manöver gegen den Kometen aus dem Ruhestand. Derweil beginnt auf Erden die Lotterie für die noch freien Plätze in unterirdischen Schutzbunkern. Die Uhr läuft langsam ab und das Gefühlschaos bricht aus...
Das Wettrennen um den Premiere-Termin hat Deep Impact im Sektor der Kometen-Filme gegen Armageddon gewonnen. Dementsprechend zusammengeschustert wirkt das Ergebnis - und die eigentliche Katastrophe ist der Film selbst. Stereotype Privatschicksale, wie das der aufstrebenden Journalistin, werden in das Zentrum gerückt; und weil es von diesen belanglosen Geschichtchen gleich mehrere gibt, wird dieser Kitsch-Tsunami in eine unerträglich gähnende Länge gespreizt. Die Reaktionen der gezeichneten Charaktere auf die enstandene Ausnahmesituation wirken gestelzt bis unglaubwürdig. Gravierende Logik-Fehler gesellen sich dazu, und fertig ist der absolute Schrottfilm, den auch die Spezialeffekte im letzten Filmdrittel nicht retten könnnen.
| Darsteller | als |
| Robert Duvall | Captain Tanner |
| Téa Leoni | Jenny Lerner |
| Elijah Wood | Leo Beiderman |
| Morgan Freeman | Präsident Tom Beck |
| Vanessa Redgrave | Robin Lerner |
| Maximilian Schell | Jason Lerner |
| James Cromwell | Alan Rittenhouse |
| Richard Schiff | Don Beiderman |
| Leelee Sobieski | Sarah Hotchner |
| etc. | |
| Musik James Horner | |
| Drehbuch Bruce Joel Rubin Michael Tolkin | |
| Regie Mimi Leder | |
Bewertung
Ein unerträglicher Kitsch-Kleister um private Schicksale. Nur für die halbwegs gelungenen Tricks bei der Überflutung New Yorks gibt's einen Gnadenpunkt.
Mehr Infos zum Film
- moviemaster.de (Filmkritik)
- IMDb (Namen und Daten zum Film, inkl. Kritiken)
- Wikipedia-Eintrag (über diesen Film)

