Paris-Roubaix 1997 - der letzte Kilometer

Der 13. April 1997, die 95. Auflage des Kopfsteinpflaster-Radklassikers Paris-Roubaix. Eingangs des Velodroms wird das Spitzenduo mit Frédéric Moncassin (Gan) und Andrej Tchmil (Lotto) von einer sechsköpfigen Gruppe eingeholt. Acht Mann kämpfen also im Velodrom um den begehrten Sieg bei Paris-Roubaix 1997: Neben Moncassin und Tchmil sind dies Weltmeister Johan Museeuw (Mapei), Davide Casarotto (Scrigno), Rolf Sørensen (Rabobank), Tchmils Teamkollegen Jo Planckaert und Marc Wauters sowie an letzter Position der junge Außenseiter Frédéric Guesdon (La Française des Jeux) aus Frankreich...

Frédéric Guesdon hat tatsächlich noch die Kraft, um seine favorisierten Gegner in der letzten Kurve aus dem Windschatten heraus zu überraschen - ein Sensationssieg des damals 25-jährigen Franzosen. Das Lotto-Team erreichte trotz zahlenmäßiger Überlegenheit nur einen 2. Platz durch Jo Planckaert. Dritter wurde Vorjahressieger Museeuw. Das Ergebnis zum Nachlesen gibt es auf dieser Seite, dazu eine Auflistung der Siege Frédéric Guesdons.

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